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Kipperbude

imageNach der Aufschließung der ersten Beilsteiner Basaltbrüche fehlten qualifizierte Facharbeiter. So kamen ca. 1920 die ersten "Gastarbeiter" aus dem Vogelsberg und der Pfalz.

Damit die "Steinrichter" oder auch "Steinhauer" vor Wind und Wetter geschützt waren, wurden einfache Bretterverschläge gebaut: die so genannten "Kipperbuden".

imageBeim Behauen mussten die Steine immer wieder "gekippt", also gewendet werden. Dies führte vermutlich zu der Bezeichnung "Kipper" für die Steinrichter.
Ein guter "Kipper" brachte es auf eine Tages-
leistung von 650 bis 700 Steinen.

Das gesamte Holz für die Kipperbude wurde von der Firma Holzbau Weidl und die andere Ausstattung von der Firma Herhof, beide Beilstein, zur
Verfügung gestellt. Den fachgerechten Aufbau erledigte Bernd Becker aus Odersberg. Hier beim Aufbau mit Sohn Dirk.